0.00 €
Wie bereitet man Setzlinge auf den Frühling vor?
Wie bereitet man Setzlinge auf den Frühling vor?
Während es draußen noch grau und kalt ist, denkt ein echter Gärtner schon an den Frühling! Die Anzucht von Setzlingen ist nicht nur eine Möglichkeit, früher zu ernten oder schönere Blüten zu erhalten – sie spart auch enorm viel Geld und bietet die Freude, einem winzigen Samenkorn beim Wachsen zu einer üppigen Pflanze zuzusehen.
In meinem Garten beginne ich diesen magischen Prozess jedes Jahr im Februar. Nach jahrelangem Ausprobieren habe ich einige Tricks gelernt, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte. In diesem Artikel finden Sie alle wichtigen Informationen, wie Sie gesunde und kräftige Setzlinge heranziehen, die Ihnen ein üppiges Wachstum bescheren werden. Ob Sie einen Garten, einen Balkon oder nur eine Fensterbank haben.
Wann sollten Sie Ihre Setzlinge auf den Frühling vorbereiten?
Ich verrate Ihnen etwas, das Sie vielleicht überraschen wird: Wir beginnen schon im Winter mit den Vorbereitungen für den Frühling! Ja, Sie haben richtig gelesen. Viele Pflanzen benötigen eine lange Entwicklungszeit, bevor sie ins Freiland verpflanzt werden können.
Während draußen Schnee und Frost fallen, sprießen in den Gärten erfahrener Hobbygärtner bereits die ersten Setzlinge. Warum so früh? Nun, manche Gemüsesorten wie Tomaten und Paprika brauchen bis zu 8-10 Wochen Wachstum, bevor sie ins Freiland gepflanzt werden können. Wer sie Mitte Mai (nach der „Winterruhe“) ins Beet setzen möchte, sollte also schon im Februar oder sogar Januar mit der Aussaat beginnen.
Es geht nicht nur um lange Wachstumszeiten. Ein früher Start verschafft den Setzlingen einen Vorteil – sie sind kräftiger, besser entwickelt und liefern höhere Erträge als gekaufte oder direkt ausgesäte Pflanzen. Das bedeutet, dass Sie Ihre ersten Tomaten oder Paprika schon Wochen vor Ihren Nachbarn genießen können!
Außerdem ist die Anzucht von Setzlingen im Winter eine wunderbare Möglichkeit, Ihre Gartenleidenschaft zu stillen, während Ihr Garten noch unter einer Schneedecke ruht. Es ist einfach magisch, die jungen Pflanzen sprießen und wachsen zu sehen, wenn draußen alles tot scheint. Es ist wie ein kleiner, grüner Hoffnungsschimmer für den kommenden Frühling! Hier erfahren Sie, wann Sie beginnen sollten:
Januar-Februar
Tomaten (insbesondere hohe und himbeerfarbene Sorten), Paprika (scharf und süß), Auberginen, Kirschtomaten und Kirschtomaten, Büffelherzen, kalifornische Gemüsepaprika, Paprika, Chilischoten, Peperoni, Frühbrokkoli, Frühchinakohl, Sellerie und Knollensellerie, Lauch, Frühlingszwiebeln, Frühblumenkohl, knackiger Kopfsalat als Bepflanzung, Schnittlauch, Petunien, Knollen- und Dauerblüher-Begonien, Surfinien, Geranien, Fuchsien, Verbenen
Marsch
Gurken, Zier- und Speisekürbisse, Hokkaido-Kürbis, Zucchini, Kürbis, Melonen, Wassermelonen, Frühkohl, Wirsing, Kohlrabi, Brokkoli, Kopfsalat, Eisbergsalat, Grünkohl, Chicorée, Blattrübe, Frührote Bete, Dill, Basilikum, Schnittlauch, glatte Petersilie, Wurzelpetersilie, Rucola, Ringelblumen
April
Grüne Bohnen und Bohnen, Erbsen, Saubohnen, Zuckermais, Popcornmais, Freilandtomaten, Freilandgurken, Radieschen, Karotten, Rote Bete, Spinat, Eisbergsalat, Römersalat, Steckrüben, Kohlrabi, Liebstöckel, Thymian, Oregano, Majoran, Salbei, Koriander, Rosmarin, Zier- und Ölsonnenblumen, Kapuzinerkresse
Denken Sie daran, dass manche Gemüsesorten, wie Karotten oder Radieschen, besser direkt in die Erde gesät werden, damit Sie nicht alles zu Hause vorbereiten müssen.
Der beste Ratgeber ist immer ein Mondkalender oder einfach… die Samentüte! Die meisten Anbaubetriebe geben empfohlene Aussaatzeiten an, also nutzen Sie diese Information..
Welche Bedingungen sollten für Sämlinge vor dem Frühjahr geschaffen werden?
Nun zum wichtigsten Teil – wie man dafür sorgt, dass die Sämlinge gesund wachsen und nicht nach ein paar Tagen verwelken.
Die Anzucht von Setzlingen ist ein bisschen wie Kindererziehung – sie brauchen die richtigen Bedingungen, regelmäßige Pflege und viel Liebe. Die ersten Lebenswochen einer Pflanze sind entscheidend für ihre weitere Entwicklung. Kräftige, gesunde Setzlinge sind die Grundlage für eine erfolgreiche Gartensaison, aber schwache und verkümmerte Setzlinge werden selbst bei bester Pflege keine zufriedenstellende Ernte bringen.
Meiner Erfahrung nach ist die häufigste Ursache für Misserfolge ein Ungleichgewicht der essentiellen Wachstumsfaktoren. Zu viel Wasser, zu wenig Licht oder die falsche Temperatur – all diese Faktoren können dieses empfindliche Gleichgewicht stören. Sämlinge sind keine ausgewachsenen Pflanzen – sie haben noch keine Abwehrmechanismen entwickelt und reagieren viel empfindlicher auf Pflegefehler.
Bedenken Sie außerdem, dass verschiedene Pflanzen unterschiedliche Bedürfnisse haben. Was bei Tomaten funktioniert, ist nicht unbedingt auch für Petunien geeignet. Deshalb ist es so wichtig, die Bedingungen an die jeweilige Art anzupassen..
Werfen wir also einen Blick auf die wichtigsten Aspekte der richtigen Pflege von Sämlingen.
Temperatur
Die meisten Pflanzen keimen bei 18–22 °C, einige, wie Paprika und Auberginen, benötigen jedoch mehr Wärme. Nach der Keimung empfiehlt es sich, die Temperatur auf 16–18 °C (bei Kreuzblütlern sogar auf 12–16 °C) zu senken, um ein übermäßiges Längenwachstum der Sämlinge zu verhindern.
Licht
Dazu später mehr, aber denken Sie daran: Licht ist absolut unerlässlich! Sämlinge benötigen mindestens 12-14 Stunden Licht pro Tag, sonst werden sie schwach und verkümmern.
Luftfeuchtigkeit
– Das Substrat sollte stets feucht, aber nicht nass sein.
– Verwenden Sie Wasser mit Zimmertemperatur (kaltes Wasser kann das Wachstum hemmen).
– vorsichtig wässern, vorzugsweise von unten oder mit einem Rasensprenger
– Nach der Keimung die Bewässerungshäufigkeit reduzieren
Belüftung
Wir vergessen das oft, aber Luftzirkulation ist entscheidend. Sie beugt Pilzkrankheiten vor und stärkt die Pflanzenstängel. Ein sanfter Ventilator oder ein paar Minuten geöffnetes Fenster pro Tag wirken Wunder!
Die häufigsten Fehler bei der Anzucht von Setzlingen – wie lassen sie sich vermeiden?
1. Zu frühe Aussaat
Kommt Ihnen dieser Anblick bekannt vor? Die dünnen, blassen Stängel der Sämlinge, die sich verzweifelt nach Licht strecken, das in den Wintermonaten Mangelware ist. Dies ist die Folge einer zu frühen Aussaat – das häufigste Problem von Gartenanfängern!
Das Strecken von Pflanzen ist nicht nur eine Frage der Ästhetik. Übermäßig lange Stängel sind schwach, bruchanfällig und anfällig für Krankheiten. Solche Pflanzen verschwenden Energie mit dem Höhenwachstum, anstatt ein starkes Wurzelsystem und gesundes Laub zu entwickeln. Selbst nach dem Auspflanzen im Garten erreichen diese „langbeinigen“ Pflanzen selten die Größe gesunder, kompakter Sämlinge, die zum optimalen Zeitpunkt ausgesät wurden.
2. Zu dichte Aussaat
Haben Sie schon einmal Sämlinge gesehen, die so dicht beieinander wachsen, dass sie einem dichten Rasen ähneln? Dieses Bild ist bei Hobbygärtnern auf den Fensterbänken ein häufiger Anblick. Kleine Samen können leicht zu dicht gesät werden, und die Folgen können verheerend sein – die Pflanzen konkurrieren um Licht, Wasser und Nährstoffe, was zu schwachem und kümmerlichem Wachstum führt.
In der Natur gilt das Prinzip des Überlebens des Stärkeren. Im Topfanbau müssen wir der Natur manchmal helfen, indem wir die schwierige Entscheidung treffen, Sämlinge auszudünnen. Das ist schmerzhaft – man hat sie alle selbst gezogen und möchte, dass jede einzelne überlebt. Doch die Wahrheit ist: Ohne Ausdünnen wird keine von ihnen gedeihen.
Sobald die ersten richtigen Blätter (nicht Keimblätter!) erscheinen, schneiden Sie die schwächsten, dünnsten oder ausgebleichten Sämlinge mit einer scharfen Schere dicht über dem Boden ab. Lassen Sie nur die kräftigsten Exemplare stehen und achten Sie auf einen Mindestabstand von 2–3 cm. Ziehen Sie keine unerwünschten Sämlinge heraus – Sie könnten die Wurzeln derjenigen beschädigen, die Sie behalten möchten!
3. Unzureichendes Licht
Photosynthese ist die Grundlage ihres Lebens, und dafür benötigen sie Licht – und zwar viel davon! Im Winter und frühen Frühling in Polen sind die Tage kurz, und die Sonne bricht kaum durch die Wolken. Junge Sämlinge brauchen daher mindestens 12 bis 14 Stunden intensives Licht täglich, um richtig zu wachsen.
Sämlinge, die unter Lichtmangel leiden, senden deutliche SOS-Signale aus: Sie strecken sich in die Höhe, ihre Stängel werden dünn und blass, und ihre Blätter werden kleiner und blasser als sie sein sollten. Es ist ein verzweifelter Versuch, um jeden Preis Licht zu erreichen. Leider erlangen solche gestreckten Pflanzen selten ihre normale Form zurück, selbst wenn wir ihnen später ideale Bedingungen bieten.
Was können Sie tun? Wählen Sie den hellsten Platz in Ihrer Wohnung – meist eine nach Süden ausgerichtete Fensterbank. Um den Effekt zu verstärken, können Sie reflektierende Oberflächen (z. B. Alufolie) hinter die Blumentöpfe legen.
Zusätzliche Beleuchtung ist unbedingt empfehlenswert – sie macht beim Anziehen von Sämlingen im Winter einen entscheidenden Unterschied! Herkömmliche Glühbirnen reichen nicht aus, da sie das falsche Lichtspektrum abgeben. Sie benötigen spezielle Pflanzenlampen. Am effektivsten sind LED-Pflanzenlampen, die Licht im passenden Spektrum (rote und blaue Wellenlängen) bei minimalem Energieverbrauch abgeben. Ein weiterer Vorteil moderner LED-Lampen ist, dass sie die Sämlinge nicht erhitzen und so ein Austrocknen verhindern.
Es empfiehlt sich, die Beleuchtung per Zeitschaltuhr zu steuern, um den Pflanzen täglich 14–16 Stunden Licht und 8–10 Stunden Dunkelheit zu bieten (Pflanzen brauchen, genau wie wir, auch Ruhe!). Platzieren Sie die Lampen 10–15 cm über den Pflanzen und erhöhen Sie die Höhe mit zunehmendem Wachstum. Eine gute Beleuchtung zahlt sich schnell aus: Die Sämlinge wachsen kompakt, haben kräftige grüne Blätter und starke Stängel, was zu besseren Erträgen führt.
Und schließlich sollten Sie, unabhängig von der Lichtquelle, die Töpfe alle paar Tage um 180 Grad drehen, damit die Pflanzen gleichmäßig auf allen Seiten wachsen und sich nicht einseitig zum Licht hin neigen.
4. Unregelmäßige Bewässerung
„Zu viel, zu wenig“ – das ist ein sicheres Rezept für Misserfolg bei der Anzucht von Setzlingen! Unregelmäßiges Gießen ist eine der häufigsten Ursachen für das Eingehen der Pflanzen. Junge Pflanzen haben ein zartes, flaches Wurzelsystem, das extrem empfindlich auf Austrocknung und Staunässe reagiert.
Wenn der Boden vollständig austrocknet, sterben die feinen Wurzelhaare ab. Selbst wenn man die Pflanze später gründlich gießt, benötigt sie viel Zeit, um das geschädigte Wurzelsystem wiederherzustellen. Zu viel Wasser hingegen führt zu Nährstoffauswaschung, und schlimmer noch: In nasser Erde entwickeln sich schnell Pilzkrankheiten. Der charakteristische weiße Schimmel auf der Bodenoberfläche ist das erste Warnzeichen!
Wie gießt man also richtig? Wichtig sind Regelmäßigkeit und Mäßigung. Prüfen Sie die Bodenfeuchtigkeit täglich, indem Sie Ihren Finger etwa 1 cm tief in die Erde stecken. Gießen Sie erst, wenn die oberste Erdschicht leicht angetrocknet ist, aber warten Sie nicht, bis die Erde vollständig ausgetrocknet ist und sich vom Topfrand löst.
Gießen Sie immer von unten (indem Sie die Töpfe in einen mit Wasser gefüllten Untersetzer stellen) oder vorsichtig direkt an der Erdoberfläche. Achten Sie darauf, Blätter und Stängel nicht zu benetzen. Junge Sämlinge bevorzugen lauwarmes, abgestandenes Wasser – kaltes Leitungswasser ist für sie schädlich. Denken Sie auch daran: Weniger häufig, dafür aber gründlich gießen (sodass das Wasser den gesamten Topf durchdringt) ist besser als häufig und oberflächlich. Dies fördert das Wurzelwachstum in die Tiefe und nicht nur an der Oberfläche.
5. Keine Aushärtung
Stellen Sie sich vor, Sie leben Ihr ganzes Leben in einem warmen, gemütlichen Zuhause und werden plötzlich ohne Jacke Kälte, Wind und Regen ausgesetzt. Schrecklich, nicht wahr? Genau dasselbe passiert mit Setzlingen, die man direkt vom warmen Fensterbrett ins Beet pflanzt! Ein klassischer Fehler, der wochenlange, sorgfältige Pflege an einem einzigen Tag zunichtemachen kann.
In Innenräumen gezogene Sämlinge leben in einem perfekten Mikrokosmos – konstante Temperatur, Windstille, gefiltertes Licht und regelmäßiges Gießen. Ein Garten hingegen ist für sie ein wilder Dschungel – helles Sonnenlicht, Temperaturschwankungen, Windböen und manchmal sogar räuberische Schnecken! Ohne die richtige Vorbereitung können Ihre Pflanzen einen Schock erleiden, der sich durch Welken, Vergilben der Blätter und im Extremfall sogar durch Absterben äußert.
Das Abhärten ist der Prozess, bei dem Sämlinge schrittweise an die Bedingungen im Freien gewöhnt werden. Es ist unbedingt notwendig, bevor sie an ihren endgültigen Standort verpflanzt werden. Beginnen Sie etwa 7–10 Tage vor dem geplanten Pflanztermin. Stellen Sie die Pflanzen am ersten Tag für eine Stunde ins Freie, an einen schattigen, windgeschützten Platz, vorzugsweise an einem bewölkten Tag. Verlängern Sie diese Zeit täglich um 1–2 Stunden und gewöhnen Sie die Pflanzen allmählich an zunehmend rauere Bedingungen – mehr Sonne, weniger Schutz.
Gegen Ende der Abhärtungsphase sollten die Sämlinge den ganzen Tag im Freien verbringen, die letzten zwei bis drei Tage auch nachts (vorausgesetzt, die Temperatur sinkt nicht unter 10 °C). Wärmeliebende Pflanzen wie Tomaten und Paprika benötigen eine längere und sorgfältigere Abhärtung als widerstandsfähigere Kohl- oder Salatsorten.
6. Zu frühes Umtopfen in größere Töpfe
„Je größer der Topf, desto besser“ – ein Mythos, der vielen jungen Sämlingen das Leben kostet! Auch wenn man intuitiv annehmen könnte, dass sich eine Pflanze in einem geräumigen Topf wohler fühlt, sieht die Realität ganz anders aus. Sämlinge zu früh in große Töpfe umzupflanzen, führt unweigerlich zu Problemen.
Wenn ein winziger Sämling mit wenigen Wurzeln in einen großen Topf gepflanzt wird, passieren mehrere ungünstige Dinge. Zu viel Feuchtigkeit um die empfindlichen Wurzeln begünstigt Pilzkrankheiten. Große Erdmengen trocknen langsamer, was das Gießen erschwert – Übergießen ist leicht. Außerdem konzentriert die Pflanze ihre Energie auf die Ausdehnung ihres Wurzelsystems (um den verfügbaren Platz auszufüllen) anstatt auf das Wachstum ihrer oberirdischen Teile.
Der richtige Zeitpunkt zum Umtopfen ist erreicht, wenn sich 2–3 echte Blätter gebildet haben (nicht zu verwechseln mit den Keimblättern, die sich zuerst entwickeln). Dies zeigt an, dass das Wurzelsystem ausreichend entwickelt ist, um mehr Erde zu verkraften. Auch dann sollten die Pflanzen nicht in zu große Töpfe umgetopft werden – idealerweise sollte der neue Topf nur 3–4 cm breiter sein als der vorherige.
Gehen Sie beim Umtopfen äußerst vorsichtig vor. Gießen Sie die Pflanze einige Stunden vorher, damit sich die Erde leichter von den Wurzeln löst. Fassen Sie den Sämling an den Keimblättern (nicht am Stängel!), heben Sie ihn vorsichtig aus der Erde und setzen Sie ihn in einen neuen Topf in der gleichen Tiefe wie zuvor. Nach dem Umtopfen mäßig gießen und für 1–2 Tage in den Schatten stellen, damit sich die Pflanze ohne zusätzlichen Stress akklimatisieren kann.
Ist es notwendig, Sämlinge zusätzlich zu beleuchten?
In unseren Breitengraden, insbesondere von Dezember bis März, reicht das natürliche Licht oft nicht für die gesunde Entwicklung der meisten Sämlinge aus. Selbst ein gut beleuchtetes Fensterbrett liefert unter Umständen nicht die notwendige Lichtmenge.
Ohne ausreichend Licht:
– sie dehnen sich aus (werden „uteriartig“)
– sie haben blasse, gelbliche Blätter
– sind anfälliger für Krankheiten
– langsamer wachsen
Daher ist zusätzliches Licht für Sämlinge wichtig für deren gesunde Entwicklung in Innenräumen. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass herkömmliche Glühbirnen oder auch Standard-Leuchtstoffröhren nicht das gesamte benötigte Lichtspektrum liefern. Pflanzen benötigen spezifische Wellenlängen – von ultraviolettem Licht (UV) über das gesamte sichtbare Spektrum bis hin zu Infrarotlicht (IR). Spezielle Pflanzenlampen emittieren dieses Spektrum, was zu gesünderem Wachstum, besserem Wuchs und letztendlich zu höheren Erträgen führt. Solche Lampen finden Sie in unserem Shop.
Es ist wichtig, den richtigen Abstand zwischen der Lichtquelle und den Pflanzen einzuhalten (üblicherweise 10-15 cm).
ENTDECKEN SIE UNSERE GROW LED-LAMPEN
Fügen Sie hier Ihre Überschrift ein.
Welches Substrat eignet sich am besten für die Anzucht von Sämlingen? Bewährte Lösungen
Die Wahl des richtigen Substrats ist einer der wichtigsten Schritte bei der Anzucht von Sämlingen. Hier entwickeln sich die Wurzeln der jungen Pflanzen und nehmen Wasser und Nährstoffe auf. Das richtige Substrat ist die Grundlage für eine erfolgreiche Anzucht – im wahrsten Sinne des Wortes! Hier entwickelt sich das gesamte Wurzelsystem, aus dem die Pflanze Wasser und Mineralien bezieht. Die Substratqualität beeinflusst praktisch jeden Aspekt der Entwicklung einer jungen Pflanze – von der Keimung und dem Wachstum bis hin zur Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge.
Viele Gartenanfänger machen den Fehler, normale Gartenerde zum Aussäen von Samen zu verwenden. Für empfindliche Sämlinge benötigen wir jedoch etwas Besonderes – ein Substrat, das sowohl leicht als auch durchlässig ist und gleichzeitig ausreichend Feuchtigkeit speichert. Es sollte außerdem frei von Krankheitserregern sein, die junge Pflanzen befallen könnten. Wie wählt man also die perfekte Erde für Sämlinge aus? Finden wir es heraus!
Die beste Mischung für Aussaat und Anzucht:
50 % Hochmoortorf oder Kokosfaser – speichert Feuchtigkeit, leichte Struktur
30 % Perlit oder Vermiculit – sorgt für Luftigkeit und verhindert das Verklumpen des Substrats
20 % Gartenerde (vorzugsweise für Sämlinge, kein Kompost) – eine geringe Menge an Mikroelementen
Extras:
Optional Dolomit (Kalk) – Wenn der Torf sauer ist, lohnt es sich, Dolomit hinzuzufügen, um den pH-Wert zu erhöhen. 5,5–6,5
Mykorrhiza oder Biohumus – unterstützt die Wurzelentwicklung (jedoch nur in minimalem Maße)
Zusammenfassung
Die Anzucht von Setzlingen für den Frühling ist ein spannendes Abenteuer, das etwas Geduld und Aufmerksamkeit erfordert, aber die Freude, eigene Pflanzen zu ziehen, ist es wert! Wichtig ist, zum richtigen Zeitpunkt auszusäen, für ausreichend Licht zu sorgen (idealerweise mit speziellen Pflanzenlampen), die optimale Bodenfeuchtigkeit zu erhalten und die Pflanzen vor dem Auspflanzen ins Freiland langsam abzuhärten. Achten Sie außerdem auf die richtige Erde und lassen Sie sich beim Auspflanzen Zeit – geben Sie Ihren Setzlingen genügend Raum, um ein kräftiges Wurzelsystem und gesunde Blätter zu entwickeln.
Ob Sie nun davon träumen, Ihre eigenen Tomaten, aromatische Kräuter oder farbenprächtige Blumen anzubauen – die in diesem Ratgeber beschriebenen Techniken helfen Ihnen dabei, gesunde und kräftige Setzlinge zu ziehen, die Sie mit üppigem Wachstum und einer reichen Ernte belohnen werden. Alles beginnt mit einem kleinen Samenkorn und ein wenig Hingabe. Viel Erfolg beim Gärtnern!
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet das Quilten von Sämlingen?
Das Vorpflanzen junger Sämlinge in größere, separate Töpfe wird durchgeführt, sobald die Pflanzen ein oder zwei echte Blätter (keine Keimblätter) besitzen. Durch das Vorpflanzen wird die Wurzelentwicklung angeregt, Konkurrenz zwischen den Pflanzen verhindert und jeder Pflanze mehr Platz zum Wachsen gegeben. Außerdem kann die Hauptwurzel verkürzt werden, was die Bildung von Seitenwurzeln fördert.
Was tun, wenn Sämlinge in die Länge wachsen?
Wenn Sämlinge in die Länge wachsen, sollten sie sofort mehr Licht bekommen – stellen Sie sie an ein helleres Fensterbrett oder verwenden Sie eine Pflanzenlampe. Sie können auch die Raumtemperatur auf 16–18 °C senken, um das Wachstum zu verlangsamen. Beim Umpflanzen von Tomaten- oder Paprikasämlingen, die in die Länge gewachsen sind, sollten Sie diese tiefer in die Erde setzen – so bilden sich zusätzliche Wurzeln am Stängel, die die Pflanze stärken.
Wann sät man Tomaten für die Anzucht von Setzlingen?
Tomaten sät man am besten von Mitte Februar bis Anfang März vor. So haben die Sämlinge etwa sechs bis acht Wochen Zeit, sich zu entwickeln, bevor sie ins Freiland gepflanzt werden. In Polen ist dies üblicherweise nach dem 15. Mai (nach der Winterruhe). Pflanzen, die zu diesem Zeitpunkt ausgesät werden, sind groß und kräftig genug, um im Garten gut zu gedeihen.
Polski
English
Čeština
Nederlands
Belgium FR